Aktionstag Medizin 2017

Der Aktionstag 2017 findet am 06.12.2017 unter dem Motto „Inside out – Einblicke in und rund um die Medizin“ statt. Um 8:00 geht es in HS 81 los mit einer Live-OP am offenen Herzen.
Weitere Themen sind beispielsweise: Ein autobiografischer Alltagsbericht eine Autisten, Was wir von Dr. House lernen können, Neuroprothetik, Medikamentenfälschung und vieles mehr. Außerdem wir der Dokumentarfilm „Affliction – Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gegen Ebola“ gezeigt.

Wir freuen uns besonders über alle Nicht-Mediziner, die zum Aktionstag den Weg in das Klinikum finden.

Viel Spaß beim Durchstöbern unseres Programms. Evtl. müsst ihr dazu etwas nach unten scrollen.

Infos zu Lehrveranstaltungen am Aktionstag:
Der Fakultätsrat hat in seiner Sitzung am 15.08.2016 beschlossen, „[…] dass bis 2020 am ersten Mittwoch im Dezember keine Lehrveranstaltungen an der Medizinischen Fakultät stattfinden. Ist es in Ausnahmefällen nicht möglich die Veranstaltung zu verschieben, so darf das Fernbleiben von Lehrveranstaltungen zu keinem Nachteil für die Studierenden führen und auch keine Fehltermine angerechnet werden.“

Dies gilt für alle Veranstaltungen, die an der medizinischen Fakultät stattfinden (Human-, Zahn- und molekulare Medizin), nicht jedoch für Veranstaltungen an anderen Fakultäten (z.B. Physik).
Solltet ihr Probleme haben (z.B. Nachteile durch das Fernbleiben), wendet euch bitte an das Studiendekanat. Falls auch das nicht zu einer Lösung führt, gebt uns Bescheid.

Aktionstag 20178:00 Uhr: Live-OP am offenen Herzen9:00-11:00 Uhr: Autismus - ein autobiografischer Alltagsbericht10:00-16:00 Uhr: Typisierungsaktion10:00 - 10:45 Uhr: Transsexualität10:00 - 10:45 Uhr: STÄPS Workshops11:00 - 11:45 Uhr: Was kann Dr. House?11:00 - 11:45 Uhr: Zum Greifen nah - Neuroprothetik12:00 - 12:45 Uhr: Flüchtlingshilfe12:00 - 12:45 Uhr: Globale Gesundheit - Medizin in Zeiten des Klimawandels13:00 - 14:30 Uhr: Hirntodkonzeption13:00 - 13:45 Uhr: Famulatur im Ausland13:00 - 13:45 Uhr: Medikamentenfälschung - Ein tödliches Problem in Entwicklungsländern14:00 - 14:45 Uhr: Die Heilkraft der Hypnose14:00 - 14:45 Uhr: Gleichstellung als Herausforderung der Universitätsmedizin Göttingen15:00 - 16:30 Uhr: Brezelvortrag Affliction12:00 & 14:00 Uhr: Helikopter FührungInfostand vor HS 81 - Spendenprojekte

Liebe Leserinnen und Leser,

im Folgenden findet ihr Information über den Aktionstag Medizin. Ursprünglich mal von Studierenden als vorlesungsfreier Tag erkämpft, findet dieser Tag nun zum 20. Mal statt und bietet die Chance Veranstaltungen fernab des Curriculums zu besuchen. Wir freuen uns besonders über alle Nicht-Mediziner, die zum Aktionstag unter dem Motto “Inside out – Einblicke in und rund um die Medizin” den Weg in das Klinikum finden. Themen sind unter anderem die Autobiografie eines Autisten, Transsexualität und die Funktion unseres Gehirns. Es gibt eine Live-OP am offenen Herzen, Kurse im Studentischen Trainingszentrum Ärztlicher Praxis und Simulation (STÄPS) und eine Führung zum Rettungshelikopter. Zum Schluss wird der Film “Affliction” gezeigt. Der Dokumentarfilm bietet einen Einblick in die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit einem Projektmitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen.

Hunderte von Gewinnen erwarten euch bei der diesjährigen Tombola, deren Erlös an die Organisationen “Fundación Wiñay Intercultural” für die Unterstützung sozial benachteiligter Kinder in Bolivien und an “Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe” gehen.

Außerdem findet zeitgleich ebenfalls im Klinikum eine Typisierungsaktion für die Knochenmark- und Stammzellspenderdatei Göttingen statt. Bei Interesse an einer Typisierung, Fragen oder Zweifel stehen erfahrene Ärzte aus der Transfusionsmedizin der Uniklinik Göttingen zu Verfügung.

Nun erstmal viel Spaß beim Durchstöbern unseres Angebotes!

Aktionstag 2017 Header

Live-OP am offenen Herzen

Zeit: 8:00 – 10:00 Uhr
Ort: Hörsaal 81

Die Operation am offenen Herzen ist ein spektakulärer wie faszinierender Eingriff, doch wie oft kommt es vor, dass man dem Operateur dabei direkt über die Schulter blicken und Fragen stellen kann? Mit Hilfe einer Live-Videoübertragung bringen wir den OP in den Hörsaal und machen genau das möglich.

Live-OP am Offenen Herzen

Autismus – ein autobiografischer Alltagsbericht

mit einer wissenschaftlichen Einleitung von Fr. Prof. Louise Poustka – Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der UMG

Zeit: 9:00 – 11:00 Uhr
Ort: Hörsaal 552

Dozent/-in: Julian – ein Autist

Julian – ein junger Mann mit einer Form des Asperger-Autismus gibt uns die Gelegenheit, den Alltag mit seinen Augen zu sehen. Mit einer wissenschaftlichen Einführung durch Fr. Prof. Louise Poustka, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsmedizin Göttingen. Falls Euch bereits jetzt Fragen einfallen, die Ihr Julian stellen wollt, könnt ihr uns diese vorher zukommen lassen. (E-Mail: info@nullum-goe.de) Hinweis: Der Vortrag wird sich vor allem auf medizinische Schnittstellen seines Lebens beziehen. Ein weiterer Vortrag von Julian wird am 05.12.17 bei der Fachschaft Sport unter pädagogischen Gesichtspunkten stattfinden.

Aktionstag 2017 Autismus

Typisierungsaktion

Zeit: 10:00 – 16:00 Uhr
Ort:
 Osthalle

Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 11.000 Menschen an Leukämie, viele leiden an anderen Störungen der Blutbildung, wie z.B. Anämie, Immundefekten oder Lymphomen. Vielen Patienten kann heute durch die Übertragung von Stammzellen eines gesunden Stammzellspenders geholfen werden. Wird in der eigenen Familie kein geeigneter Spender gefunden, ist der Patient jedoch auf einen Fremdspender angewiesen. Je mehr Menschen sich also als Stammzellspender registrieren lassen, desto höher ist die Chance für jeden Patienten einen passenden Stammzellspender zu finden.

Wer aber kann in die Spender-Datei aufgenommen werden?
– Jede/r zwischen 18 und 55 Jahren
– Jede/r, die/der gesund ist
– Jede/r, die/der bisher nicht in einer anderen Spender- datei aufgenommen wurde

Für eine Aufnahme in die Knochenmark- und Stammzellspenderdatei Göttingen braucht es nicht viel Zeit! Während des gesamten Aktionstages stehen die Ärzte und Studenten aus der Transfusionsmedizin der UMG für Fragen und zur Registrierung in der Osthalle bereit.

Typisierungsaktion

Transsexualität

Zeit: 10:00 – 10:45 Uhr
Ort: Hörsaal 542

Dozent/-in: Dr. Jörg Signerski-Krieger, Ambulanz für Sexualmedizin und Sexualtherapie Göttingen

Dieses Seminar soll sich mit dem Problemfeld der Geschlechtsinkongruenz auseinandersetzten. Diagnosekriterien und Differentialdiagnosen sollen dargestellt und erörtert werden. In diesem Zusammenhang geht es auch um Vorschläge einer spezifischen Anamneseerhebung und das diagnostische Vorgehen. Außerdem soll das therapeutische Vorgehen aufgezeigt werden.

Aktionstag 2017 Transsexualität

STÄPS Workshops

Zeit: 10:00 – 10:45 Uhr
Ort:
 STÄPS

Hier habt ihr die Möglichkeit an Workshops zu den Themen „Sonographie“, „venöse Punktion“, “Nähen und Knoten“ oder “HNO” teilzunehmen. Der Ultraschall (Sonographie) gehört in vielen Fachdisziplinen zu den wichtigsten Mitteln der Bildgebung und wird sehr häufig eingesetzt. Ihr lernt was man auf diesen schwarz-weiß Bildern alles erkennen kann, was zu einer Oberbauchsonographie dazu gehört und wie man diese durchführt. Auch die venöse Punktion ist ein sehr wichtiges diagnostisches Mittel und sollte von jedem Arzt beherrscht werden. Hier lernt ihr Blutabnehmen mit der richtigen Technik und könnt an einem Modell oder an euch gegenseitig ausprobieren und üben. Bei „Nähen und Knoten“ bekommst du Nadel und Faden in die Hand gedrückt und hast die Möglichkeit verschiedene Nähte an Schweinefüßen zu üben, bei dem “HNO-Tutorium” lernt ihr außerdem einige Untersuchungen aus dem Repertoire des Hals-Nasen-Ohren-Arztes kennen.

STÄPS Workshops

Was kann Dr. House?

Zeit: 11:00 – 11:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 542

Dozent/-in: Prof. Dr. Jürgen Schäfer, Zentrum für unerkannte und seltene Krankheiten, Universitätsklinikum Gießen und Marburg

Gute Lehre kann eine Klinik beeinflussen und umgekehrt. Ein Beispiel dafür ist das Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen der Uniklinik Marburg, das als Folge des Seminars „Dr. House revisited – oder: Hätten wir den Patienten in Marburg auch geheilt“ gegründet wurde. Prof. Jürgen Schäfer (Leiter des Zentrums) hat dieses Seminar vor mehr als 8 Jahren ins Leben gerufen und vermittelt den Studenten/innen darin Diagnosefindungsstrategien. Er wird uns erläutern welche technischen Hilfsmittel die Diagnostik erleichtern, warum die Anamnese extrem wichtig ist, warum viele Menschen durch das recht gute Netz der Medizin fallen und was wir von der Fernsehserie Dr. House lernen können, die sich intensiv mit seltenen Erkrankungen beschäftigt.

Was kann Dr. House?

Zum Greifen nah – Neuroprothetik

Zeit: 11:00 – 11:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 552

 

Dozent/-in: Prof. Dr. Alexander Gail, Deutsches Primatenzentrum Göttingen (DPZ), Arbeitsgruppe Sensomotorik

Prothesen mit Gedanken steuern. Die Forschungsgruppe “Sensomotorik” des DPZ um Prof. Dr. Alexander Gail erforscht die neuronalen Prozesse von zielgerichtetem Verhalten. Untersucht werden die Grundlagen von Bewegungsplanung und Entscheidungsfindung in verschieden Gehirnarealen der Großhirnrinde von Primaten. Neben bereits im klinischen Alltag verwendeten Ansätzen, bei denen muskelelektrische Signale zur Steuerung von Prothesen verwendet werden, verfolgen neuere Ansätze das Ziel, Signale aus diesen Gehirnarealen direkt zu nutzen, um Neuroprothesen oder elektronische Alltagsgeräte wie Computer direkt zu bedienen.

Flüchtlingshilfe

Zeit: 12:00 – 12:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 552

Dozent/-in: Dr. med. Stefanie Merse, MME, Flüchtlingsbeauftragte des Universitätsklinikums Essen

Das Thema der medizinische Versorgung von Menschen welche Krieg, Flucht und Gewalt erlebt haben stellt eine große Herausforderung dar. Als Flüchtlingsbeauftragte des Universitätsklinikums Essen beschäftigt sich Dr. med. Stefanie Merse, MME, bereits seit September 2015 mit diesem Thema. Der Vortag soll die Teilnehmer für die besonderen Aspekte im Umgang mit Opfern von Gewalt, sexualisierter Gewalt und Traumafolgen sensibilisieren.

Traumata bei Geflüchteten

Globale Gesundheit- Medizin in Zeiten des Klimawandels

Zeit: 12:00 – 12:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 55

Dozent/-in: Stephanie Sebastiampillai, Janatana Karunakumar Medizinstudentinnen AG Klimawandel und Gesundheit (bvmd und Kritische Mediziner*innen)

“Der Klimawandel ist die größte Gefahr für die globale Gesundheit des 21.Jahrhunderts” -The Lancet, 2015. Aber wie genau hängt die globale Gesundheit mit dem Klimawandel zusammen? Und wie können wir als Mediziner*innen diese Gefahr bekämpfen? Wir wollen mit euch zusammen diskutieren, Probleme aufdecken und mögliche Lösungsansätze finden.

Aktionstag 2017 Global

Die Hirntodkonzeption ist keine Erfindung der Harvard Medical School

Zeit: 13:00 – 14:30 Uhr
Ort:
 Hörsaal 542

Dozent/-in: Prof. Dr. Dag Moskopp, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie des Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Berlin

Ist das Konzept des Hirntodes 1968 an der Harvard Medical School erfunden worden, um die postmortale Akquise von Spenderorganen zu vereinfachen? Oder beginnt das Konzept des Hirntodes bereits viele Jahre vorher bei der Behandlung von europäischen Patienten? Der Neurochirurg Prof. Dr. Moskopp zeigt die spannende Chronologie der Hirntodkonzeption auf, einem entscheidenden Beitrag in der modernen Medizin, der grundsätzliche ethische, religiöse und gesellschaftliche Fragen aufwirft und auch heute Konsequenzen bei der Patientenbehandlung nach sich zieht.

Aktionstag 2017 Hirntod

 

Famulatur im Ausland

Zeit: 13:00 – 13:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 55

Dozent/-in: AG Austausch, Arbeitsgruppe der BVMD

Du würdest gern ein Mal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen? Du interessierst dich für medizinisch-tätige Aufenthalte im Ausland? Du hättest gerne ein paar Eindrücke und Hinweise, wie man so etwas organisiert? Dann bist du hier richtig: Drei Studierende erzählen von ihren Famulaturen in ausländischen Krankenhäusern, und wie es dazu kam. Nachfragen erwünscht!

Famulatur im Ausland

 

Medikamentenfälschung – Ein tödliches Problem in Entwicklungsländern

Zeit: 13:00 – 13:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 552

Dozent/-in: Dr. Christian Kleine, Tropenmedizin Missionsärztliches Institut Würzburg

Die WHO geht davon aus, dass in Europa bis zu ein Prozent der Medikamente gefälscht sind – in armen Ländern nimmt das Problem teils epidemische Ausmaße an. Fälscher arbeiten mittlerweile so professionell, dass selbst lebensrettende Medikamente wie z.B. Tabletten zur Behandlung der Malaria gefälscht werden und teilweise keine wirksamen Substanzen enthalten – mit dramatischen Folgen für Patienten.

Sterbehilfe

 

Die Heilkraft der Hypnose – Was ist Hypnose und wie funktioniert sie?

Zeit: 14:00 – 14:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 55

Dozent/-in: Angelika Püger, Psych.Beraterin Dipl.IBW/-Coach Hypnosetherapeutin Göttingen

Ich möchte Ihnen die Hypnose mit Anwendungsgebieten näher bringen. Anhand einer Hypnoseübung zeige ich: Wie wirkt Hypnose? Was passiert im Körper? Warum überhaupt Hypnose? Ängste, Zwänge, Hypertonie, Schmerztherapie, Tinnitus, Apoplex und Burnout aber auch Allergien, sind unter anderem behandelbar.

Aktionstag 2017 Hypnose

Gleichstellung als Herausforderung der Universitätsmedizin Göttingen

Zeit: 14:00 – 14:45 Uhr
Ort:
 Hörsaal 01/02

Dozent/-in: Anja Lipschik & Stella Müller, Gleichstellungsbüro der UMG

Rund 2/3 der Medizinstudierenden an der UMG sind weiblich. Es gibt etwas mehr Frauen als Männer, die an der UMG promovieren und der Pflegeberuf insgesamt ist von Frauen dominiert. Der Gleichstellungsauftrag der UMG hat das Ziel, Situationen wie diese zu verdeutlichen und u.a. einer – so genannten – Leaky Pipeline in der Medizin entgegen zu wirken.

Aktionstag 2017 Gleichstellung

Brezelvortrag (nur Brezeln, kein Bier ;))

„Affliction‘ – Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gegen Ebola“

Dokumentarfilm und Diskussion

Zeit: 15:00 – 16:30 Uhr
Ort:
 Hörsaal 81

Dozent/-in: MSF Filmbeitrag mit Dr. Christian Kleine

„Affliction“ bietet einen Einblick in die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika. Das Kamerateam hatte unbegrenzten Zugang zu den Teams und konnte somit auch schwierige Momente einfangen, die oftmals verborgen bleiben. Neben der Perspektive der Helfenden beeindrucken besonders die Geschichten und Schicksale der Erkrankten und ihrer Familien. Die Furcht der Menschen, die Stigmatisierung und die Auswirkungen der Quarantäne werden thematisiert. Zudem geht es in dem Film um die Schwierigkeiten bei der Versorgung der Patienten und Patientinnen und das Fehlen einer angemessenen Behandlung  für die Ebolavirus-Infektion, sowie das Versagen der internationalen Gemeinschaft bei der Reaktion auf die Epidemie. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit Dr. Christian Kleine, einem der Projektmitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen, der selbst vor Ort war.

Aktionstag 2017 Affliction

Helikopter Führung

Zeit: 12:00 & 14:00 Uhr
Ort:
 Treffpunkt vor Hörsaal 81

An das laute Surren des Rettungshubschraubers am Klinikumshimmel sind die meisten inzwischen gewöhnt, doch manch einer mag sich vielleicht schon mal gefragt haben, wie es in dem rot-weißen Helikopter aussieht, zu was für Einsätzen dieser ausrücken muss, und ob dort wirklich ein Patient liegend transportiert werden kann?!

Wir finden es mit euch heraus – bei den Heli-Führungen…

Helikopterführung

Infostand vor HS 81 – Spendenprojekte

Fundación Wiñay Intercultural

Die Einrichtung Wiñay (dt. Wachsen) existiert seit 1995 und liegt in einem als sozialer Brennpunkt bekannten Viertel der bolivianischen Hauptstadt Sucre. Wiñay hat das Ziel, die Lebensbedingungen und Perspektiven benachteiligter Kinder zu verbessern und bietet neben Bildung, unterstützenden Maßnahmen und kulturellem Angebot mit Sport und Tanz, auch psychosoziale und (zahn-)medizinische Vorsorge. Die tägliche Betreuung der Kinder wird sowohl von bolivianischen, als auch von internationalen Freiwilligen übernommen, die in ihrer Arbeit auf Spenden angewiesen sind.

Aktionstag 2017 Fundación Wiñay Intercultural

 

 

 

“Interhelp”

Die Organisation „Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe“ ist eine gemeinnützige, wohltätige und unabhängige Hilfsorganisation (NGO), die 2005 in Hameln (Niedersachsen) gegründet wurde und weltweit Menschen in Not – insbesondere nach Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen, unterstützt. Die Medical Task Force von Interhelp ist in der Lage, innerhalb von 24 Stunden an jedem Ort der Erde medizinische Hilfe zu leisten. Dafür ist die Organisation allerdings auf Spendengelder angewiesen.

Aktionstag 2017 Interhelp

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